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Manifest für die Porta Alpina San Gottardo

8. Oktober 2009

Unser Mitglied Ruedi Mettler hat ein feuriges Manifest zur Porta Alpina verfasst. Sehr lesenswert! Für Fragen und Anregungen wenden Sie sich direkt an Herrn Mettler rmettler@spin.ch




Porta Alpina: Vorreiterrolle für spektakuläre Grossprojekte in den Alpen

Sedrun 13. März 2008 - Die Diskussion um den Bau der Porta Alpina im bündnerischen Sedrun ist noch keineswegs beendet. Im Gegenteil, die Projekte für das Jungfraujoch und beim Klein Matterhorn in Zermatt geben dem Verein "Visiun Porta Alpina" neuen Auftrieb, weil sie zeigen, dass die Zeit reif ist für spektakuläre touristische Grossprojekte in den Alpen. Vor zwei Jahren haben die Bündner Stimmbürger mit einer 72%-Mehrheit eine kantonale Beteiligung am Projekt gutgeheissen. Dies könne die Regierung nicht einfach ignorieren, ist man bei "Visiun Porta Alpina" überzeugt.

 

Zumindest eines hat die Diskussion um die Porta Alpina bewirkt: Bisher Undenkbares wird in konkrete Pläne gefasst. In Zermatt wollen die Tourismusverantwortlichen einen 117 Meter hohen Turm mit einer Aussichtsplattform auf dem 3883 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Gipfel des Klein Matterhorn bauen. Und beim Tourismusprojekt für das Jungfraujoch im Berner Oberland sollen die Besucher in gut 20 Minuten von 850 auf 3580 Meter hoch gebracht werden. Eine Machbarkeitsstudie ist in Arbeit. "Visiun Porta Alpina" gratuliert diesen Initianten zu ihrem Pioniergeist.

 

Bei "Visiun Porta Alpina", dem Förderverein für den längsten Lift der Welt ist man überzeugt, dass die Zeit reif ist, für ein spektakuläres Grossprojekt in den Schweizer Alpen. Erst die Diskussion um die Porta Alpina habe derartige Projekte überhaupt diskussionswürdig gemacht. Die Porta Alpina hat eine Art Vorreiterrolle eingenommen. "Visiun Porta Alpina" weist darauf hin, dass man im Bündnerland gegenüber dem Berner Oberland bereits eine der wichtigsten Hürden genommen hat: In einer Volksabstimmung hat das Bündner Stimmvolk im Februar 2006 also vor zwei Jahren mit 72% eine Kostenbeteiligung des Kantons am Bau der Porta Alpina gutgeheissen.

 

Mit der Vorreiterrolle will es der Verein deshalb nicht bewenden lassen. Das Bündnerland müsse darauf achten, nicht ins touristische Abseits zu geraten. Die Eröffnung des Lötschbergtunnels zeige bereits Wirkung. Und die Walliser, ermuntert durch den Erfolg, fordern bereits eine zweite Röhre. Würde das Projekt bei der Jungfrau realisiert, dann hätte auch das Berner Oberland einen gewichtigen Trumpf in der Hand. Vor dem Hintergrund dieser veränderten Ausgangslage für das Projekt Porta Alpina will der Verein erneut einen Anlauf zur Realisierung des Projekts in Sedrun nehmen.

 

Die Porta Alpina ist ein weltweit einzigartiges Projekt: Besucher aus aller Welt sollen dereinst von der tiefstgelegenen Bahnstation mitten im längsten Eisenbahntunnel der Welt, mit dem höchsten Lift der Welt die Alpen im Gotthardmassiv besuchen können. Die Porta Alpina soll nach neuesten Berechnungen rund 100 Mio. Franken kosten.

 

 

 


Porta Alpina soll doch noch Wirklichkeit werden

20. September 2007

Die Porta Alpina wird allen Widerständen zum Trotz gebaut. Der Förderverein ist davon überzeugt, weil Private in das Projekt investieren möchten. Schützenhilfe leistet die deutsche Wochenzeitung "Die Zeit".

 

 

[sda] - Seit die Trägerschaft vor einer Woche mitteilte, sie wolle auf den Bau der Porta Alpina verzichten, sind beim Verein Visiun Porta Alpina drei Besucher vorstellig geworden. Sie wollen Investitionen in den Neat-Anschluss in 800 Meter Tiefe bei Sedrun GR am Oberalppass prüfen.

 

Dies bestätigte Marc Cathomen, Co-Präsident des Fördervereins, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Da die Gespräche eben erst aufgenommen wurden, konnte Cathomen noch keine Namen nennen.

 

Doch versicherte er, allen dreien sei es sehr ernst. Sie verfügten über den notwendigen finanziellen Handlungsspielraum und stuften die Porta Alpina als ein dermassen "wegweisendes und visionäres Projekt" ein, dass sie es allen Widerständen zum Trotz verwirklichen wollten.

 

Der Verein sieht nun seine Aufgabe darin, die Interessenten zu informieren und zu dokumentieren, um sie in die Lage zu versetzen, ihre Pläne spruchreif zu machen. Allerdings bleibt dafür nur wenig Zeit, soll das Vorhaben nicht weitaus teurer werden als geplant.

 

Die budgetierten Kosten von 50 Millionen Franken können nur eingehalten werden, wenn der unterirdische Bahnhof für das Gotthardgebiet gleichzeitig mit dem Gotthardbasistunnel fertig wird. Um dies zu erreichen, müsste mit den Bauarbeiten bald begonnen werden.

 

Laut der renommierten deutschen Wochenzeitung "Die Zeit" wäre es jammerschade, würde die Chance vertan. "Was ist in die helvetischen Pioniergeister gefahren?", fragt sich das Blatt in seiner jüngsten Ausgabe und gibt zu bedenken, nur gut zwei Promille der Mittel für die Neat genügten "für eines der spektakulärsten Bauwerke der Erde".

 

 

 


Das Aus für die Porta Alpina

Ilanz, 13. September 2007 – Die Porta Alpina bleibt weiterhin eine Vision. Dies hat die Bündner Kantonsregierung heute entschieden. Dank Vorinvestitionen besteht ein Hoffnungsschimmer, dass das Projekt von einer nächsten Generation realisiert werden kann.

 

Die Bündner Kantonsregierung hat an Ihrer heutigen Medienkonferenz bekanntgegeben, weitere Investitionen für den Bau des Tunnelbahnhofs Porta Alpina zu stoppen. Dies aufgrund technischer, betrieblicher und finanzieller Risiken des Projekts für den Kanton, die Region Surselva und die Gemeinde Tujetsch. Faktisch bedeutet dies das Aus für die Porta Alpina.

 

Bedauern und ein Hoffnungsschimmer für eine nächste Generation

Der Verein Visiun Porta Alpina bedauert, dass die Projektierungsarbeiten für den Tunnelbahnhof nun eingestellt werden. Doch ohne Beteiligung des Bundes und Unterstützung der SBB ist das wegweisende Projekt nicht realisierbar. Vorinvestitionen für einen Tunnelbahnhof sind bereits getätigt. Dies bietet trotz allem die Chance – zu einem späteren Zeitpunkt und unter anderen Vorzeichen – die Porta Alpina zu realisieren.

 

Engagement für eine Vision

Die Porta Alpina wäre ein visionäres Bauwerk von internationaler Ausstrahlung geworden: Der am tiefsten liegende Bahnhof 800 Meter unter Tage in der Mitte des längsten Tunnels der Welt. Von hier aus wären die Reisenden mit dem längsten Lift der Welt mitten in die Alpen gelangt. Jahrelang setzte sich der Verein Visiun Porta Alpina für die Realisierung der Porta Alpina ein. In dieser Zeit löste das Projekt weltweit – von Brasilien bis China – Faszination aus und machte Werbung für das Tourismusland Schweiz.

Basis für das Raum- und Regionalentwicklungsprojekt Gotthard (PREGO)

Die Porta Alpina beflügelte auch die Alpenregion: Sie war der Auslöser für das Raum- und Regionalentwicklungsprojekt Gotthard – eine kantonsübergreifende Zusammenarbeit der Kantone Graubünden, Tessin, Uri und Wallis – mit dem Ziel, die Alpenregion nachhaltig besser zu nutzen. Die Porta Alpina galt dabei als Ausgangstor zur Region. Der Verein Visiun Porta Alpina hofft, dass dieses Projekt trotz allem realisiert werde.

 

Innovatives und kostengünstiges Bahnprojekt

Die Vision Porta Alpina basierte auf der Idee, die für die NEAT im Gotthard-Basistunnel gebaute Nothalte- und Multifunktionsstelle in Sedrun zu einem Tunnelbahnhof auszubauen. Die Gotthardregion wäre so an die grossen Ballungszentren Zürich, Basel und Mailand angebunden worden. Der Bau der aufwändigen Multifunktionsstelle kostete bereits mehrere Hundert Millionen NEAT-Franken. Durch einen Ausbau zu einem Tunnelbahnhof hätten diese Investitionen nachhaltig genutzt werden können. Aufgrund dieser Vorinvestitionen waren für die Realisation der Porta Alpina lediglich Kosten in der Höhe von 50 Millionen Franken veranschlagt worden.

 

Der Verein Visiun Porta Alpina

Damit aus der Vision Wirklichkeit werde, setzte sich der Verein Visiun Porta Alpina mit Engagement und Mut zur Innovation für das Projekt ein: Er kooperierte mit den verschiedenen Entscheidungsträgern, tauschte sich mit Meinungsbildnern aus und begeisterte die Bevölkerung in der Schweiz für das Projekt.

Rund 400 Mitglieder aus der ganzen Schweiz und dem Ausland gehören dem Verein an.

 

 

 

 


Porta Alpina bleibt Vision

Chur/Sedrun, 13. September 2007

Mitteilung vom Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement Graubünden

 

Graubünden stoppt weitere Investitionen - Option Porta Alpina ist für spätere Generation gewahrt

Graubünden verzichtet auf die Realisierung der Porta Alpina. Diesen Beschluss hat die Kantonsregierung zusammen mit der Region Surselva und der Gemeinde Tujetsch als Trägerschaft des Projektes am 11. September 2007 gefasst. Die technischen, betrieblichen aber insbesondere auch die finanziellen Risiken des Projektes sind für Kanton, Region und Gemeinde ohne gesicherte Beteiligung des Bundes und klare Zusagen seitens der SBB nicht verkraftbar.

 

Nach eingehender Überprüfung des heutigen Projekt-Standes, der neu gegebenen Rahmenbedingungen und der damit veränderten Realisierungschancen ist die Projektträgerschaft zum Schluss gekommen, dass die Weiterführung des ursprünglich im Gleichschritt mit dem Bau des Gotthard-Basistunnels geplanten Projektes Porta Alpina zu einem nicht verkraftbaren Risiko geworden ist. Dieser Schluss ergibt sich einerseits aus dem bereits im Mai 2007 vom Bundesrat aufgeschobenen Finanzierungsentscheid, andererseits aufgrund der anfangs September von den SBB abgegebenen Stellungnahme zu einem möglichen betrieblichen Minimalangebot.

 


Fünf vor zwölf für die Porta Alpina

 Der Verein Porta Alpina (VPA) hat im August 2007 in einer Briefaktion nochmals alle Kräfte mobilisiert, damit die Porta Alpina Wirklichkeit wird.

SBB und der Kanton Graubünden prüfen zurzeit die Möglichkeiten eines reduzierten Angebots- und Betriebskonzepts. Fällt das Ergebnis dieser Untersuchung negativ aus, stuft der VPA die Chancen einer Realisierung der Porta Alpina als sehr gering ein.

Deshalb hat der VPA seine Partner – die Vertreter der Bündner Politik, des Tourismus und die Regierungsvertreter der PREGO-Kantone – dazu aufgerufen, einen Appell an die SBB zu richten und um Unterstützung für die Porta Alpina zu bitten.

 

 


Neuer Promotionsfilm Porta Alpina in 5 Sprachen






Ilanz, 20. August 2007 - Der Förderverein Visiun Porta Alpina hat mit Unterstützung verschiedener Sponsoren einen neuen Promotionsfilm realisiert. Sie können den Film "Porta Alpina - Das Tor zur Alpenwelt" direkt ab dieser Website downloaden (Link). Der Film entspricht dem aktuellen Planungsstand und ist in folgenden Sprachen erhältlich:

 

- deutsch

- französisch

- italienisch

- romanisch

- englisch

 

Sie können alle diese Filmversionen plus Bonusmaterial selbstverständlich auch als DVD (in Fernsehqualität) bei uns bestellen. Hier der Link zur Bestellung (Link).

 

 


Erarbeitung eines reduzierten Angebotskonzeptes

Freitag 6. Juli

Der kantonale Steuerungsausschuss Porta Alpina hat sich im Nachgang zum Entscheid des Bundesrates, den definitiven Beschluss für die Porta Alpina hinauszuzögern, an einer weiteren Sitzung erneut mit den Chancen und Gefahren des Projekts “Porta Alpina” (PAS) befasst.

 

Mit Befriedigung konnte festgestellt werden, dass die SBB zusammen mit der Projektträgerschaft bis Ende August 2007 die Möglichkeiten eines reduzierten Angebots- und Betriebskonzepts überprüfen will. Das Ergebnis dieser und weiterer Abklärungen soll als Entscheidungsgrundlage dafür dienen, ob und wie es mit den Projektierungsarbeiten weiter gehen kann.

Das PAS-Projekt kann einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Standortattraktivitäten durch eine deutlich verbesserte Erreichbarkeit und damit auch zur Erschliessung von touristischen Potentialen im Gotthardraum leisten. Der direkte Anschluss an die NEAT erlaubt es, mit dem Zwischenangriff Sedrun schon erbrachte Vorleistungen auf Dauer sinnvoll und nachhaltig zu nutzen.

Auch in der Zusammenarbeit mit den Gotthardkantonen im Rahmen des Projektes “Raum- und Regionalentwicklungskonzept Gotthard” (PREGO) wurden weitere Fortschritte erzielt. Zum Beispiel bilden die ÖV-Fachstellen der vier Gotthardkantone zur Koordination der Angebotsplanung mit den Transportunternehmen eine Arbeitsgruppe “Angebotsplanung San Gottardo” zur Koordination der Angebotsplanung im Regionalverkehr für den Fahrplan 2009 sowie mittelfristig die Angebotsplanung für die Eröffnung des Gotthardbasistunnels inklusive Erhaltung der Gotthard-Bergstrecke.

 


Bundesrat verschiebt Entscheid über Porta Alpina

Quelle: www.nzz.ch 16.05.2007

(ap) Der Bundesrat will zu einem späteren Zeitpunkt über die Hauptinvestition für den Bau der Porta Alpina entscheiden. In Bezug auf Kosten und Betrieb seien noch Fragen offen, teilte das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) am Mittwoch mit. Diese Fragen könnten erst geklärt werden, wenn zusätzliche Informationen über den künftigen Betrieb des Gotthard-Basistunnels vorlägen.

 

Das UVEK erhielt den Auftrag des Bundesrates, diese Fragen bis spätestens 2012 zu klären und danach einen Antrag über die Hauptinvestitionen zu stellen. Stimme der Bundesrat dann zu, so könne die Porta Alpina etwa drei Jahre nach der Inbetriebnahme des Basistunnels durch den Gotthard betriebsbereit sein.

 

 


Schlussbericht PREGO

Projekt Region San Gottardo "Das Herz der Alpen im Zentrum Europas"

Bericht der Kantonsregierungen Uri, Wallis, Tessin und Graubünden

Den Bericht können Sie hier downloaden

 

 


20.3.2007 Multifunktionsstelle Sedrun fertig ausgebrochen

Alptransit,  Pressemitteilung vom 20.03.2007

Mit einem Vorsprung von mehreren Monaten auf das Vertragsprogramm sind die Ausbrucharbeiten in der Multifunktionsstelle Sedrun des Gotthard-Basistunnels beendet worden. Auch die vier Wartehallen für die Porta Alpina sind ausgebrochen. Im Südvortrieb der Weströhre konnten die Abdichtungsarbeiten erfolgreich abgeschlossen werden.

weiter

 

 

 

 


20.3.2007 Porta Alpina wird auf der Website von BBC London vorgestellt

Swiss dig world's longest tunnel

BBC News

mehr infos dazu hier

 

 


27.2.2007 Weitere Bedingung für die Porta Alpina erfüllt

Quelle: Südostschweiz 27.2.2007

 

Seit gestern könnte die Realisierung der Porta Alpina ein Stück näher gerückt sein: Die Gotthard-Kantone haben den vom Bund geforderten Entwicklungsbericht vorgelegt.

 

Bern. – Sie wurden nicht müde, den Pioniercharakter ihrer Zusammenarbeit zu betonen, die Vertreter der Kantone Uri, Wallis, Tessin und Graubünden, die gestern in Bern vor die Medien traten. Mit ihrem gemeinsamen «Projekt Raum- und Regionalentwicklung Gotthard», abgekürzt «Prego», möchten sie dem Gotthardraum den Weg in eine lichte wirtschaftliche Zukunft weisen. Den Anstoss zu der Erarbeitung der nun präsentierten Strategie hatte die Porta Alpina gegeben: Der Bundesrat verlangte von den vier Anrainerkantonen, in einem Bericht zu zeigen, wie der Neat-Bahnhof bei Sedrun im Rahmen eines übergeordneten Konzepts Wertschöpfung generieren soll.

«Prego» wird von seinen Verfassern aber bemerkenswerterweise nicht auf Gedeih und Verderb in Abhängigkeit von der Porta Alpina gebracht. Der Kooperationswunsch bleibt auch für den Fall bestehen, dass die Politik den Bauwünschen der Bündner und ihrer Nachbarn eine Abfuhr erteilt. (fr)

 

 


23.10.2006 Erste konkrete Schritte zur Porta Alpina mit einer Sprengung

sda -

Der unterirdische Bahnhof 800 Meter unterhalb von Sedrun im Bündner Oberland nimmt Formen an. Mit einer Sprengung ist der Startschuss zu den Vorarbeiten für die Porta Alpina erfolgt. Genehmigt ist das Gesamtprojekt aber noch nicht.

Die vorbereitenden Arbeiten umfassen den Ausbruch von vier grossen Wartehallen, die knapp 1000 Personen Platz bieten. Die Arbeiten wurden vorgezogen, um Behinderungen, Verzögerungen oder Zusatzkosten beim Bau des Gotthard-Basistunnels zu vermeiden, wie das Bündner Bau-, Verkehrs- und Forstepartement mitteilte.

Ausgeführt werden die von Bund, Kanton Graubünden und der Alp Transit Gotthard AG vereinbarten Bauarbeiten durch die Arbeitsgemeinschaft TRANSCO. Sie ist vor Ort bereits mit dem Bau des Tunnelloses Sedrun des Gotthard-Basistunnels betraut.

Das Projekt Porta Alpina sieht vor, die geplante Multifunktionsstelle als Haltestelle zu nutzen. Die Passagiere sollen über 800 Meter in Stollen und einer Liftanlage Sedrun und das Gotthardgebiet erreichen können. Die Region erwartet von der Porta Alpina einen wirtschaftlich-touristischen Aufschwung.

Die Vorinvestitionen belaufen sich samt Reserven auf 15,8 Millionen Franken, wovon der Bund die Hälfte übernimmt. Die andere Hälfte finanzieren der Kanton Graubünden, die Region Surselva und die Standortgemeinde Tujetsch.

Die Gesamtkosten für die Porta Alpina werden auf 50 Millionen Franken geschätzt, an die der Kanton Graubünden 20 Millionen und die Region 5 Millionen Franken beisteuern. Das Bündner Stimmvolk hat den Kantonsanteil im Februar bewilligt. Die eidgenössischen Räte werden den Bundesanteil an die Kosten der Fertigstellung des unterirdischen Bahnhofs später behandeln.

Der Kanton Graubünden hat beim Bundesamt für Verkehr inzwischen das Gesuch um die Durchführung des Plangenehmigungsverfahrens für die Hauptinvestitionen eingereicht. Das Gesuch betrifft nur die baulichen und technischen Massnahmen im Bereich der Haltestellen.

Das Konzessionsgesuch für die Inbetriebnahme der Porta Alpina sowie jenes für die oberirdische Erschliessung werden in einem nachgelagerten Verfahren zur Genehmigung eingereicht.

 

 




Foto Keystone

PORTA ALPINA - 10 Fragen und 10 Antworten

 

1. Was ist die Porta Alpina?

Für den Bau des Gotthard-Basistunnels wurde südlich von Sedrun ein Bauzugang realisiert. Über einen 800 m tiefen vertikalen Schacht gelangt man auf das Tunnelniveau, von wo aus der Tunnel nach Norden und Süden vorgetrieben wird. Es stellt sich nun die berechtigte Frage: Rückbauen und Zuschütten oder die schon er-brachten erheblichen Vorleistungen intelligent nutzen? Schon getätigte Investitionen schaffen einen doppelten Nutzen, wenn dereinst die Nord-Süd-Verkehrsachse im Berg mit dem Gotthard-Gebiet verbunden wird.

 

2. Was ist der Nutzen?

Als Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs erhöht die Porta Alpina die Standortqualität einer ganzen (Gotthard-)Region. Mit der Anbindung von Verkehrsachsen werden neue Mobilitäten und Erreichbarkeiten geschaffen. Es gibt kaum ein anderes Projekt des öffentlichen Verkehrs, bei dem das Verhältnis zwischen Investition und Reisezeitgewinn vorteilhafter ausfällt.

 

3. Wer kann davon profitieren?

Die ganze Gotthard-Region, wenn es gelingt, die Porta Alpina als "Zugpferd" für diesen Raum zu etablieren und damit unterschiedlichste Projekte miteinander zu vernetzen.

 

4. Was ist das Besondere daran?

Die tiefste Bahnstation mit dem höchsten Lift im längsten Tunnel der Welt. Hier treffen sich Ingenieurkunst, Fortschritt und Innovation im Original. "Die Porta Alpina hat alles, um zu einem touristischen Schaufensterprodukt der Schweiz zu werden", das ist die Meinung von Schweiz Tourismus.

 

5. Steht der Porta Alpina-Zug dem Güterzug von Hamburg im Weg?

Nein, selbst die Fahrplan-Spezialisten der SBB kommen zum Schluss, dass beide Züge nebeneinander Platz haben. Die langsameren Güterzüge schaffen "tote" Zeiten, die der Interregio Locarno – Zürich – Basel nutzt.

 

6. Verzögert der Bau der unterirdischen Tunnelstation die Fertigstellung des Gotthard-Basistunnels?

Für die NEAT-Baustelle ergeben sich keine Verzögerungen. Überhaupt soll für die Arbeiten an der Porta Alpina auf die schon vorhandene Projektorganisation für Planung, Ausführung und Überwachung abgestützt werden. Damit gibt es keine Doppelspurigkeiten, keine neuen Schnittstellen, alles erfolgt vielmehr aus einem Guss.

 

 

7. Muss ein anderes Bahnprojekt jetzt hinten anstehen?

Die Porta Alpina verteuert weder die NEAT noch entzieht sie Mittel aus dem FinöV-Fonds. Der Bundesrat will sich vorderhand nur an den "Rohbauarbeiten" mit ca. 7.5 Mio. Franken beteiligen, mit Mitteln wohl bemerkt, die keinem anderen Bahnprojekt im Land fehlen werden.

 

8. Was kostet es eigentlich und wie viel ist die Porta Alpina dem Kanton Wert?

Der überprüfte Kostenvoranschlag beläuft sich auf maximal 50 Mio. Franken. Der Bund erwartet eine Kostenbeteiligung des Kantons im Umfang von 50 %. Auf den Ausbruch und Rohbau entfallen 15 Mio. Franken. Die kleine Gemeinde Tujetsch (mit Sedrun als Hauptfraktion) hat einstimmig die stolze Summe von 3 Mio. Franken bereits dafür bewilligt. Seitens des Kantons besteht die Absicht, das Vorhaben mit 20 Mio. Franken zu unterstützen. Weitere 2 Mio. Franken werden von der Region Surselva erwartet. Damit ist der kantonale Anteil gedeckt.

 

9. Wie stellt man sich den Betrieb vor?

Die mutmasslichen jährlichen Betriebskosten werden auf rund 2.4 Mio. Franken pro Jahr geschätzt. Die dem Projekt zu Grund gelegte Kosten-Nutzen-Analyse rechnet unter Anrechnung der Verkehrserträge mit einem Kostendeckungsgrad von minimal 86 % und im besten Falle von über 104 %. Als Betreiberinnen der Infrastruktur steht eine Bahnunternehmung im Vordergrund, welche die Anforderungen einer reibungslosen Betriebsführung am Besten zu erfüllen vermag.

 

10. Wer garantiert die Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen Ent- wicklung?

Es ist der übereinstimmende Wille von Gemeinde, Region und Kanton, die erwünschte wirtschaftliche Entwicklung der Surselva und des Gotthardraums in Bahnen zu lenken. Mit den Instrumenten der Raumordnung und der Raumplanung sollen die Ansprüche der Nachhaltigkeit verwirklicht und unerwünschte Entwicklungen eingedämmt werden.

 


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