Was ist die Porta Alpina
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Anzeige: 41 - 60 von 356.
David Gartmann aus bern
  Friday, 21-09-07 11:22
Aus diesem Grunde ist das Projekt teilweise eine kleine Mogelpackung, der Nutzen für die Region Surselva ist nämlich doch ziemlich minim, Sedrun und Disentis ausgenommen.

Es kann für die gesamte Region Surselva nur funktionieren, wenn riesige Investitionen von Seiten der Bündner Regierung ausgesprochen werden, sowohl Ausbau Schienennetz RhB, als auch der Strasseninfrastruktur und dies ist meineserachtens bloss eine Utopie, nachdem die Regierung ja nicht mal in der Lage war, CHF 25 Mio. für die Porta bereit zu stellen...

David Gartmann aus Bern
  Friday, 21-09-07 11:15
An C. Hendry: Sumvitg ist meineserachtens nichts interessantes. Neben Flims/Laax gibt es in der Surselva nur noch Vals, welches Vermarktungspotenzial hat. Das Problem bei diesen beiden Tourismusgebieten (Flims/Laax und Vals) ist, dass man über die herkömmliche Variante (Autobahn über Chur) schneller ist als über Porta Alpina, denn die Strecke Sedrun-Disentis ist sehr schlecht ausgebaut über ÖV und deswegen ist die Porta Alpina nur ein sehr lokales Projekt, welches nur Nutzen für Sedrun und Disentis, vielleicht noch Andermatt gibt (also für +/- 5'000 Personen)!

C. Hendry aus Surselva
  Friday, 21-09-07 09:49
Wieso denken alle Leute immer nur an Sedrun? Hier geht es nicht nur um die Gemeinde Tujetsch, sondern um die ganze Surselva. Von Disentis über Sumvitg bis nach Flims findet man wundervolle Schätze, die vermarktet werden können. Dann auf der anderen Seite, die bessere Erschliessung der Gotthardregion. Macht die Augen auf und kommt weg vom engstirnigen Denken! Die Porta Alpina wäre nicht die Zukunft von Sedrun, sie wäre die Zukunft des Bündner Oberlandes und der Gotthardregion.

David Gartmann aus Bern
  Friday, 21-09-07 09:22
Ich persönlich siehe die Sache doch eher skeptisch. Klar, aus Pioniersicht ist das Projekt eine gute Sache für die Schweiz (Pionier Alfred Escher würde sich bestimmt freuen), jedoch sehe ich denn Sinn nicht so genau. Ich kenne als urspr. Bündner das Dörfchen Serdrun ein wenig. Was sollen bitteschön die Touristen dort anfangen? Ausser einem mittelgrossen Skigebiet hat Sedrun nicht viel zu bieten, vielleicht für die Japaner, welche ein paar Kühen beim Weiden fotografieren können.

Zudem sehe ich nicht ein, weshalb sich "Investoren" für das Projekt interessieren. Ein Investor sucht sich praktisch immer nur Objekte bzw. Projekte aus, welche eine angemessene Rendite abwirft, wie aber soll dies bei der Porta passieren? Dies kann nur gehen, wenn man für den Lift einen Preis in der Grössenordnung von +/- CHF 60.00 verlangen würde. Dies wäre dann jedoch doch recht hoch, für eine kurze Fahrt mit einem Lift. Wenn das Geld als wirklich nur so verschleudert würde, wären diese so genannten "Investoren" bloss Mäzen (wie z.B. Friedrich Engels bei Karl Marx oder Gigi Oeri beim FC Basel). CHF 50 Mio. spenden erachte ich dann doch als sehr grosszügig...ein Wunschtraum also.

PS: Was sagt eigentlich die SBB dazu, schliesslich muss diese ja den Betrieb einst leiten und den Verlust decken? Schlussendlich müsste dann der Verlust wiederum das CH-Volk decken und dieses hat sich ja kürzlich dagegen entschieden, indirekt durch ihre Parlamentarier...Es ist noch nicht aller Tage Abend!

Tom Berli aus Hobart, Australia
  Friday, 21-09-07 05:39
Fantastic project that mustn't be stopped by any means! Come on you Swiss, not very often do you get a chance to visualise such a unique project for so little cost. It would be an absolute shame to let it go, Tourists would marvel it at it for centuries to come. When was the tunnel through the Eiger built? In a time where the engineering technologies were well behind what we can do today. And still, for every single day since its opening there is hundreds of tourist impressed by the vision that was realised generations ago and there is no sign that the enthusiasm will stop anytime soon. This is a UNIQUE opportunity, so PLEASE get your act together and do your very best to realise it. The potential is enormous, don't miss this fantastic chance. Show the world what the Swiss are capable off!!!

Greetings from Australia

Stefan Meire aus Zürich
  Thursday, 20-09-07 23:21
Offensichtlich werden Kritiker hier nicht geduldet. Sobald hier einer etwas gegen die Porta Alpina schreibt, wird er gelöscht. Doch das ist für mich kein Grund, meine Meinung für mich zu behalten. Wie heisst es so schön: Steter Tropfen höllt den Stein. Ich finde es unglaublich, dass die Herren hier kein Nein akzeptieren können. Hier sollte die Regierung in Bern entgültug einen Riegel schieben. Nochmals, die Porta Alpina stellt die Leistungsfähigkeit der NEAT in Frage. Wird sie gebaut, blockiert sie den ganzen Verkehr durch den Basistunnel.

David Gartmann aus Bern
  Thursday, 20-09-07 22:02
Danke Sedrun, aber meinen Text einfach kopieren ist eigentlich nicht so recht....:-)

Christof Büchel aus Rebstein

chbuechel65@yahoo.de

 
Thursday, 20-09-07 19:34
Dieses Projekt beschert uns nur "auf Papier" schon weltweite Beachtung. Stellt euch nur die Resonanz bei der Fertigstellung vor! Es wird jede TV Station weltweit darüber berichten - im Vorfeld - während dem Bau - bei Fertigstellung. Diese Gratis Werbeminuten- ja Werbestunden weltweit sind unbezahlbar!

Erwin Giger aus Ilanz

erwinilanz@gmx.ch

 
Thursday, 20-09-07 19:26
Hallo Marc Cathomen
Ich hätte eine Idee, wie man das mehrmahlige Umsteigen vom Bahnhof Porta Alpina bis zur Ankunft in Sedrun verhindern könnte. Wie wäre es mit einer Art Seselbahn oder noch besser Gondelbahn. Den Lift könnte man dabei weglassen und hätte somit ständig eine Gondel die bereitsteht. Meiner Meinung nach sollte dies möglich sein. Die Gondeln hätten eine Art Halbkreisform womit die Gondeln aneinander vorbei kämen.

Claudio Conte aus Biel-Benken
  Thursday, 20-09-07 16:37
Das ist unglaubich, dass dieses Projekt wegen mit einer so kleinen Investitionssumme von 50 mio nicht finanziert werden kann! In Zürich bauen die SBB und der Bund für 1.6 Mia Franken! Die Porta Alpina muss unbedingt gebaut werden! Ich bin sicher, es werden sich private Investoren finden! Wieso nicht eine AG gründen? Man hat schon andere Visionen auf diese Art finanziert..

Christoph Megert aus Thierachern
  Thursday, 20-09-07 16:14
Die Porta Alpina muss unbedingt gebaut werden! Ein solches Projekt würde das Image der Schweiz auf der ganzen Welt beeinflussen und wäre nicht alleine für das Bündnerland ein Gewinn. Hier müsste sich eigentlich auch der Bund Gedanken machen. Von was lebt denn die Schweiz? Von Bodenschätzen? Nein, die Schweiz hat sich im internationalen Umfeld immer durch Innovation und Pioniergeist behauptet. Auch hier könnte wieder einmal bewiesen werden, was die Schweiz zu leisten Imstande ist.

M. M. aus Basel

Website

 
Thursday, 20-09-07 16:10
Jetzt bin ich aber gespannt, ob Sie die Investoren tatsächlich hinbekommen.

David Gartmann aus Bern
  Thursday, 20-09-07 15:18
Mit Hängen und Würgen könnte die Porta doch noch realisiert werden. Fordere von Herr Cathomen ein Statement....

Porta Alpina soll doch noch Wirklichkeit werden Nun wollen Private investieren

Sedrun GR (sda) Die Porta Alpina wird allen Widerständen zum Trotz gebaut. Der Förderverein ist davon überzeugt, weil Private in das Projekt investieren möchten. Schützenhilfe leistet die deutsche Wochenzeitung "Die Zeit".

Seit die Trägerschaft vor einer Woche mitteilte, sie wolle auf den Bau der Porta Alpina verzichten, sind beim Verein Visiun Porta Alpina drei Besucher vorstellig geworden. Sie wollen Investitionen in den Neat-Anschluss in 800 Meter Tiefe bei Sedrun GR am Oberalppass prüfen.

Dies bestätigte Marc Cathomen, Co-Präsident des Fördervereins, am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Da die Gespräche eben erst aufgenommen wurden, konnte Cathomen noch keine Namen nennen.

Doch versicherte er, allen dreien sei es sehr ernst. Sie verfügten über den notwendigen finanziellen Handlungsspielraum und stuften die Porta Alpina als ein dermassen "wegweisendes und visionäres Projekt" ein, dass sie es allen Widerständen zum Trotz verwirklichen wollten.

Zeit drängt

Der Verein sieht nun seine Aufgabe darin, die Interessenten zu informieren und zu dokumentieren, um sie in die Lage zu versetzen, ihre Pläne spruchreif zu machen. Allerdings bleibt dafür nur wenig Zeit, soll das Vorhaben nicht weitaus teurer werden als geplant.

Die budgetierten Kosten von 50 Millionen Franken können nur eingehalten werden, wenn der unterirdische Bahnhof für das Gotthardgebiet gleichzeitig mit dem Gotthardbasistunnel fertig wird. Um dies zu erreichen, müsste mit den Bauarbeiten bald begonnen werden.

Laut der renommierten deutschen Wochenzeitung "Die Zeit" wäre es jammerschade, würde die Chance vertan. "Was ist in die helvetischen Pioniergeister gefahren?", fragt sich das Blatt in seiner jüngsten Ausgabe und gibt zu bedenken, nur gut zwei Promille der Mittel für die Neat genügten "für eines der spektakulärsten Bauwerke der Erde".

Nicht teurer als Fussballer

"Auffälligere Ingenieurleistungen wird sich die Schweizer Industrie nie ausdenken können, schon gar nicht zu dem Preis", heisst es im Kommentar. "Kleinmut" habe die Regierenden erfasst.

Doch gebe es immer noch Grund zur Hoffnung: Vielleicht lasse sich für "ein solch publizitätsträchtiges Projekt" doch noch ein Betrag zusammenkratzen, "der sonst für einzelne Fußballspieler auf den Tisch gelegt wird".

(sda - uh lm skl/bsd279/in/3/c5swi gr come fin ecph/070920 1457)


Marc Cathomen aus Ilanz

marc@icsurselva.ch

Website

 
Thursday, 20-09-07 13:20
Da in den letzten Tagen vermehrt beleidigende Texte publiziert wurden haben wir uns entschieden diese Beiträge zu löschen. Konstruktive Beiträge und auch Kritik sind nach wie vor erwünscht. Wir akzeptieren jedoch keine Beiträge mit beleidigenden Inhalten.

Max Blatter aus Münchenstein

max.blatter@energie-atlas.ch

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Tuesday, 18-09-07 11:43
Schade, dass die Idee nun auf unbestimmte Zeit aufgeschoben wird. Enttäuscht bin ich vor allem von der Bremserrolle der SBB. Ich habe die Porta Alpina nie als Angelegenheit einer Region gesehen, sonders als visionäres Projekt mit weltweiter Ausstrahlung, das zu einem Markenzeichen der Schweiz hätte werden können - ein technisches Pendant zum Matterhorn!
Nun, gute Ideen setzen sich immer durch. Ich hoffe es noch zu erleben, als Grossvater oder gar Urgrossvater.

Martin Niederberger aus Stans / Nidwalden
  Sunday, 16-09-07 20:43
Der Verzicht auf die Porta Alpina ist richtig und ich teile die Argumente der Gegner. Auch eine ev. spätere Realisation ist sehr fraglich und würde den Betrieb im Tunnel während dem Bau beeinträchtigen. Die Promotoren sollten in den Menschen der Region keine neuen Hoffnungen mehr entfachen, ihren Zweckoptimismus aufgeben, und der Realität ins Auge sehen.

Dass vorab der oberste Teil der Surselva (Tujetsch), vor allem im Winter, peripher gelegen ist, bestreitet niemand. Die Leute investieren viel Zeit und Geld, um ins nächste regionale Zentrum (Ilanz oder sogar Chur)zu gelangen.
Genau solchen Tatsachen muss sich nun das neu aufgegleiste Projekt PREGO annehmen. Mit vielen kleinen Schritten zum Ziel, das ist der Erfolg. Ein Teil der nun freigewordenen Gelder aus dem Porta Alpina Kredit könnte der Kanton Graubünden
nun über diesen Weg nachhaltig in der Region investieren. Die Surselva hat ihre Trümpfe (Wasserkraft, Holz, Landschaft, Luft). Wichtig ist, dass dabei die Wertschöpfung im Tal bleibt, und nicht wieder über besser ausgebaute Verkehrsverbindungen abfliesst.

Zudem hoffe ich, dass die zum Teil doch gehässige Diskussion
(auch in diesem Forum) nun ein Ende findet. Schlagworte wie Bergbauern, Subventionen oder Unterländer führen nur zu roten Köfpen und hohem Blutdruck.
Der Entscheid gegen die Porta Alpina ist sachlich begründet und darf auch aus der Optik der Befürworter nicht als Affront gegen unsere Mitbürger in der Surselva ausgelegt werden.

Wir haben zusammen in der Schweiz immer irgendwie "den Rank" gefunden, und auch noch nie eine Region fallen gelassen.


















Giasper Stupan aus Selva

gstupan@bluewin.ch

 
Sunday, 16-09-07 16:47
Zm Glück hat die Vernunft gesiegt. Was sollte das eigentlich werden, hier ging es wieder einmal nur um die grosse Kohle, die von den Unterländlern aus den Taschen gezogen werden sollte. Diese Visonen, die sich in der Surselva zusammenbrauten, waren einfach lächerlich - hunderte neue Arbeitsplätze, tausende neue Touristen und eine Wertsteigerung der Landpreise, die nach oben offen waren!!!!
Die wenigen, aber treuen Gäste, die jedes Jahr in diese Region kommen, wollen unter anderem die RUHE geniessen, Sedrun ist kein Vergleich mit Davos oder Arosa!!!
Nur schon der Zusammenschluss mit Andermatt ist bis jetzt der grösste Fehler, der in der letzten Zeit gemacht wurde. Wir haben langsam genug vom Grössenwahnsinn einiger Aktionäre.

Aber zum Glück wird ja nun der Irrwitz Porta Alpina nicht realisiert.

Raimund Gofferje aus Nürnberg

raimund_gofferje@hotmail.com

 
Saturday, 15-09-07 11:43
Seit Beginn der Planungen und der Bauarbeiten am Gotthard Basistunnel und der Idee der Prota Alpina verfolge ich den Fortgang an diesem Projekt. Als eingefleischter Freund der Eisenbahn fand ich diese Idee großartig und dachte mir, so etwas geht nur in der Schweiz. Jetzt ist die Enttäuschung groß, und das Echo im Ausland nicht gerade vorteilhaft für das Image der Schweiz: kleinkariert, der Horizont nur bis zur anderen Talseite, kein Risiko usw. Wo blieb der Wagemut, dem großartigen Gotthard-Projekt mit der Porta Alpina den Gupf aufzusetzen. Ich wäre einer der ersten Fahrgäste (und Wiederholungstäter) gewesen. Mir bleibt die Hoffnung, daß die Zukunft auch in der Schweiz wieder Visionäre wie Herrn Eduard Gruner an entscheidende Positionen bingt, an der sich derartige Ideen umsetzen lassen.
Es grüßt Sie in der Hoffnung auf eine Neubesinnung der Verantwortlichen
Ihr R. Gofferjé

F Jaeger aus Felsberg

Website

 
Friday, 14-09-07 16:18
Bitte alle Posts taggen und verlinken und damit die visibility im Netz erhöhen! Google ist das Mass aller Dinge!

http://technorati.com/tag/port[..]

Daniel Rufener aus Adliswil
  Friday, 14-09-07 08:08
Wenn man den Informationen im Infocentro in Pollegio (Südportal des neuen Gotthardtunnels) Glauben schenken kann, dann ist die NEAT sicher auch für den Personenverkehr geplant. Sonst würde man nicht von Reisezeitersparnissen auf den Nord-Süd Verbindungen sprechen.
Z.B Milano rückt näher an Zürich und ähnliches wird da gesagt. Und da benötigen wir eine Schnellbahn.


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