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C. Hendry aus Surselva
  Friday, 14-09-07 07:41
Ein tiefer Schlag! Und er geht noch tiefer, weil die Bündner Regierung jetzt plötzlich den Kopf eingezogen hat. Klar verstehe ich die Argumente, doch wo kommen wir hin, wenn wir vor grossen Ideen immer zurückweichen. Eines Tages bleiben wir auf der Strecke liegen und alle anderen kommen weiter.
Einfach nur schade...

Siegfried Moser aus Erstfeld
  Friday, 14-09-07 03:23
(Nachtrag:)

Ach ja, ausserdem wird die NEAT ja für den Güterverkehr gebaut, das sollten wir und auch SBB-Personenverkehr nicht vergessen! Da kann von einer Schnellbahn, die zur Strassenbahn gemacht werde, keine Rede sein!

Erhielte der Güterverkehr im Gotthard-Basistunnel den Vortritt (so wie es das Schweizer Volk mit der NEAT-Abstimmung besiegelt hat), vertrüge es zeitlich sogar für JEDEN Personenzug einen Halt in Porta Alpina!
Trotz des noch fehlenden Betriebskonzeptes (Zuständigkeit SBB) dürfen wir jetzt schon damit rechnen, dass die SBB den Basistunnel zu Gunsten des Personenverkehrs zweckentfremden will. Dann sollten sie doch eigentlich PRO Porta Alpina sein oder halt auf Flugzeuge umsatteln, oder?

Siegfried Moser aus Erstfeld
  Friday, 14-09-07 03:07
Kopf hoch! Es ist noch nicht aller Tage Abend!

Das Schweizer Volk hat dem Bau der NEAT zugestimmt. Die NEAT wird nicht einfach nur so teurer. Während der langen Planungs- und Bauzeit haben sich die Sicherheitsanforderungen an Tunnelbauten aufgrund verschiedener Vorkommnisse und Erkenntnisse erheblich verschärft. Das kostet sehr viel Geld, welches im Ernstfall auch dem hartnäckigsten NEAT- und Porta-Alpina-Gegner das Leben retten kann (sollte er es sich nicht verkneifen können, dann doch selber davon Gebrauch zu machen).
Aber offensichtlich ist es zu günstig und zu einfach, die einmalige Gelegenheit der Porta Alpina mit dem Bau des Tunnels mitwachsen zu lassen!
Soll doch das Schweizer Volk entscheiden, ob es die Porta Alpina will oder nicht!
Meine Stimme habt ihr auf sicher!

Hier in Erstfeld werden täglich Fr. 100'000.-- verbraten, weil ständig Einsprachen über Baulose eingereicht und der Baubeginn Erstfeld-Amsteg verzögert wird! (Das Geld wird nicht nur im Loch verlocht! Und das ist dann DAS Geld, das MICH reut!)

Betreffend SBB: Sie sollte sich ein bisschen ruhiger verhalten: Sie will immer überall das Sagen haben, bringt aber selber doch nichts wirklich sauber (geschweige denn aus eigener Kasse) zu Stande. Auch ihr schiebt der Steuerzahler jährlich viel Geld zu ohne eine spürbare Gegenleistung zu erhalten - im Gegenteil! Als Dank für die geschenkte Neubaustrecke Mattstetten-Rothrist darf der Reisende auf das Geschenk noch draufzahlen und die SBB ist immer noch nicht zufrieden!?
Nun denn, dereinst schenken wir ihr auch noch den Gotthard-Basistunnel... Wie war das noch mit dem geschenkten Gaul? Ausserdem ist niemand verpflichtet, ein Geschenk anzunehmen. Komischerweise reisst sich die SBB noch darum!

Erwin Giger aus Ilanz
  Friday, 14-09-07 00:15
Jetzt langets denn öppe. Zwei mol innert kürzi isch in Chur gege d'Surselva entschiede worde! Zerscht gege die für d'Surselva sehr wichtigi Pflegefachschuel und jetzt no gege d'Porta Alpina. Das chas doch eifach nid si!
Marc Cathomen es tuet mer also sehr leid, dass das het müesse si, aber uf mini Stimm chasch mit Garantie zähle. Ich stohn witerhin völlig hinter dem einmalige Projekt. Nume jetzt de Kopf nid aba hänge lo! Die böse Zunge wo sich do im Gästebuech so breit mached sind nume iversüchtig, dass si gar nid die Möglichkeit hend so e Schatz neb ihrem Huus usazgrabe. Jetzt mümer erscht recht nomol alli Energie frei macha. Je länger mier warted umso schwieriger wirds. Liebe Gruess und toi toi toi

Maurus Berni aus Vals

Website

 
Thursday, 13-09-07 23:34
Ich bedaure diesen Entscheid sehr. Auf grösstes Unverständnis stösst bei mir aber vor allem auch die Haltung der SBB, welche das Projekt mit allen möglichen Mitteln und grossem Lobbyingaufwand torpediert hatte.
Wenn selbst innovative und phantastische Projekte wie die Porta Alpina nicht gebaut werden, zweifle ich an der Visions- und Innovationsfähigkeit der Bundespolitik.
Die CVP ist die einzige Bundesratspartei, der das Wohl der Bevölkerung im ländlichen Raum am Herzen liegt. Die CVP ist die Partei, die allen Geschäften praktisch geschlossen zustimmt, die dem ländlichen Raum resp. dem Berggebiet nützen.
CVP wählen heisst den ländlichen Raum stärken! Bei den Nationalratswahlen vom 21. Oktober gibt es deshalb nur eine Devise! (J)CVP wählen!

Daniel Rufener aus Adliswil
  Thursday, 13-09-07 20:57
Endlich ein vernünftiger Entscheid.
Wieso sollte man aus einer Schnellbahn eine S-Bahn (oder gar eine Strassenbahn) machen.
Es wurde (und wird noch) genug unseres Steuergeldes in den Alpen "verlocht". Ich weiss wovon ich spreche, bin mit der NEAT nur zu vertraut.....

Hans Kull aus 9306 Freidorf

hkull@gmx.ch

 
Thursday, 13-09-07 20:07
Vorab dies: Ich danke Gott, habe ich nicht die Probleme eines S. M. aus Z. (anonym)...
Es ist einfach unglaublich!!! Ich spreche hiermit allen für diesen skandalösen Entscheid Verantwortlichen ein riesiges "Pfui - Pfui - Pfui!" aus.
Es zeigt sich mehr und mehr: Die Schweiz steht im Wettbewerb um die grösste Bananenrepublik an vorderster Stelle.
Ich möchte nur diese eine Frage aufwerfen: Mit wieviel Promille der NEAT-Kostenüberschreitung liesse sich eine vergoldete Ausführung der Porta Alpina realisieren?
Bei den anstehenden Wahlen heisst es jetzt erst recht: Trau schau wem beim Wählen!!!
An die Initianten der Porta Alpina: Jetzt erst recht! Bitte lasst nicht locker. Meine Stimme habt Ihr jederzeit für Alles, was dieses phantastische Projekt vorwärts bringt - und zwar jetzt!! Nicht vielleicht in 10 oder 20 Jahren, wie uns unser "Verkehrs-Minister......." gerade in der aktuellen Tagesschau vertrösten will.

Peter Casparis aus Castiel

mail@casparis.ch

 
Thursday, 13-09-07 17:57
Auch ich bin zutiefst geschlagen. Wie können die Bündner sich gegen eine Porta Alpina entscheiden? Fehlt da nur der Mut zur Innovation oder der Weitblick? Himmel, wo wären wir ohne Albulalinie? Die Ursache von potential armen Täler, nicht nur in der Surselva zeigen solche Entscheide! Ein happiger Verlust fürs die Surselva und das bündner Image in der Schweiz.

Erwin Giger aus Ilanz
  Thursday, 13-09-07 15:48
Ich bin zu tiefst geschlagen. Immer liegts am Geld! Dabei wäre es heute im Gegensatz zu später einiges günstiger. Immerhin wurden die Vorinvestitionen bereits getätigt, sodass später doch noch eine Porta Alpina entstehen könnte. Hätte ich die 50 Mio. würde ich diese sofort investieren. Aber eben. Wer weiss vieleicht später einmal. Aber dann sind schon 200 Mio. nötig!! Unbelieveble! Ich such mir mal einen arabischen Freund und dann funktionierts vieleicht. Nichts ist unmöglich.

Franz Müller aus Chur

f.m.@bluewin.ch

 
Thursday, 13-09-07 12:30
jetzt ist es aus

Manuel Rohrbach aus Winterthur
  Tuesday, 28-08-07 11:48
Eines ist sicher: Der Eiffelturm, welcher für die Weltausstellung 1889 errichtet wurde war auch heftigst umstritten. Der Abbruch wurde gefordert und geblieben ist das jetzige Wahrzeichen Frankreichs trotzdem...
Solche Projekte polarisieren und Kosten viel. Die Nachhaltigkeit solcher Projekte ist jedoch um ein x-faches höher und sollten bei Diskussionen nicht einfach negiert werden.

Macht weiter, kämpft, dass dieses Projekt realisiert wird. Ich finde es genial!

Stefan Meire aus Zürich
  Monday, 13-08-07 01:25
Sehr geehrter Herr Cathomen,
wollen sie die Wahrheit wissen?

Der Name Stefan Meire ist ein Fantasiename. Meinen Richtigen Namen sage ich nicht, weil ich keinen Bock habe Dutzende Drohbriefe von Bündnern zu kriegen, weil ein böser, arroganter scheiss-zürcher etwas gegen das von euch ach so geliebte Porta Alpina Projekt hat! War auch schon bei euch, und eins steht fest, ihr habt einen riesen Hass auf uns! Vielleicht, sollte ich euch daran errinern, dass ihr mit den vielen Zürcher Skifahrern euer Geld verdient.
Eurer Beitrag hat eine Haubtaussage:
Du arroganter Dreckszürcher machst mir mein schönes Projekt nicht kabutt!

Diese Diskution darf nicht's mit der Herrkunft zu tun haben. Bin Überzeugt, wenn ich als Herkunft St. Gallen hingeschrieben hätte, hättet ihr nicht solch einen Mist herausgelassen!
Wie im Himmels Willen kommen sie auf die Idee, die S-Bahn Zürich mit der Porta Alpina zu vergleichen?
Die Porta Alpina ist ein Tunnelbahnhof der ein paar Dörfer mit 1-2000 Einwohner erschliesst. Die S-Bahn Zürich hingegen ist ein ganzes S-Bahn System mit einem Erschliessungsgebiet von über 1.5 Mio Einwohner. Allein der S-Bahntunnel unter der Stadt ist über 6 km lang. Das kann auch der ach so reiche Kt. Zürich nicht alleine finanzieren.

Ich nenn ihnen noch einen paar weitere Gründe, warum ich dagegen bin:
1. Der Unterhalt.
So eine riesenanlage zu unterhalten, kostet Unsumen. Könnt ihr Bündner dass bezahlen?
2. Die Rentabilität:
Die Porta Alpina muss rentieren!
Wenn pro Halt nur eine Handvoll Bahnfreaks aussteigt, dann habt ihr ein Problem!
3. Die SBB
SBB-Chef Meyer hat klip und klar gesagt, dass er gegen die Porta Alpina ist. Und der SBB wird der Basistunnel eines Tages gehören!
4. Die Politik
Wäre der Bundesrat für das Projekt, hätte er längst seinen Segen gegeben. Und auch die bürgerliche Mehrheit im National-und Ständerat ist gegen dass Projekt!
5.Die Finanzierung:
Es ist kein Geheimnis, das der Kanton Graubünden finanziell nicht besonders gut dahsteht! Wenn beispielsweise die RhB gewisse Stellen in ihrem Streckennetz nur noch im Kriechtempo befahren kann, weil die Stelle beschädigt ist, und aus finanziellen Gründen nicht repariert werden kann, dann sagt das alles. Und ihr wollt 50 Mio auftreiben?

Und hier kommen wir zum entscheidenen Punkt:
Ich fordere, das der Kanton Graubünden die Porta Alpina komplett also 50 Mio. aus dem eigenen Sack bezahlt! Ich kann beim besten Willen kein Nutzen für die übrige Schweiz erkennen! Die Porta Alpina mit dem Eiffelturm zu vergleichen ist absoluter Blödsinn. Auf dem Eiffelturm sehe ich über ganz Paris,aber bei der Porta Alpina?
Der Zug hält an, man muss schleunigst zum Lift, der nächste Zug kommt gleich, und dann fährt man 5 Min durch ein Loch. Man kommt oben an, und steht mitten in einer gottverlassenen Gegend. Wo ist da der Nutzen für die Schweiz?

Nicht's für ungut, aber es wird Zeit, dass man euch auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Beenden wir die Sache, bevor noch mehr Geld verschwendet wird!

PS: Kommen sie mir nicht mehr mit Vourteilen bezüglich Zürich!
Der Kantönligeist darf hier keine Rolle spielen! Ich würde das Gleiche schreiben, wenn ich in einem anderen Kanton leben würde!

Marc Cathomen aus Ilanz

marc@icsurselva.ch

Website

 
Sunday, 12-08-07 06:11
Lieber Herr Meire (oder sollte es besser Meier heissen?)
Ich kann Sie beruhigen: Die Porta Alpina wird nicht aus dem FINÖV- Fonds - also dem NEAT Fonds - bezahlt,
sondern zu 50% vom Kanaton GR und zu 50% vom Bund (ganz im Gegensatz zur S-Bahn rund um Zürich
bei der der Bund mehr als 80% - also auch aus Steuergeldern der Bergkantone - übernommen hat).
Das NEAT Budget wird mit der Porta Alpina nicht belastet da die Porta Alpina
aus einem anderen Topf finanziert wird.
Der Halt eines Zuges an der Porta Alpina hat keinen negativen Effekt auf die Effizienz der NEAT,
das haben mehrere Studien (siehe "Die Studien") gezeigt.
Die SBB haben bis heute keine gegenteilige Studien vorgelegt.

Die Besucher der Porta Alpina werden vorwiegend an anderen Orten als Sedrun übernachten, z.B. in Luzern,
Lugano oder Zürich (ja, darunter ist ein Ort von dem Sie Ihre Rente erhalten!)
Und warum möchten diese Japaner oder Chinesen die Porta Alpina besuchen und bringen Berichte in ihren Fernsehsendern?
Weil ein paar Bauern in einen Zug ein- und aussteigen wollen?

Nein!

Weil die Porta Alpina etwas besonderes ist!

Technik kombiniert mit archaischer Natur - die Gewalt der Natur kombiniert mit Pioniergeist, mit schweizerischer Innovation -
Sie sehen - es geht hier nicht um Bauern aus der Surselva, es geht um ie Innovationskraft und auch um das Prestige der Schweiz!

Den Eiffeltrun wollten die französischen Politiker im 19. Jahrhundert wieder abreissen lassen. Heute ist der Eiffelturm das Wahrzeichen von Paris
und zieht Millionen Touristen nach Frankreich - auch Sie, Herr Meire (oder Meier) waren wahrscheinlich schon da
und hatten Freude daran - oder nicht?
Die NEAT Baustelle Teilabschnitt Sedrun hat bis heute fast 1000 Mio (1 Mia) gekostet, diese Investition ist Teil des NEAT-Projektes.
Also:der Rohbau der Porta Alpina ist bereits gemacht und finanziert (inkl. Bahnhof und Lift).
Wäre es nicht dumm von der Schweiz, wenn man die weiteren 17,5 Mio (wir bewegen uns im Promille-Bereich der NEAT Kosten) nicht investieren
würde um aus dem Jahrhunderbauwerk NEAT eine internationale Attraktion zu gestalten von welcher die
ganze Welt redet (siehe Porta Alpina - im chinesischen Fernsehen)

Herr Meier (oder Meire ): wenn in Ihrem Garten ein Schatz liegt - würden Sie diesen dort liegen lassen weil Ihnen eine Schaufel zu teuer ist?

Viva Porta Alpina
Marc Cathomen


Stefan Meire aus Zürich
  Sunday, 12-08-07 00:03
Wenn die Bündner die Porta Alpina schon wollen, dann sollen sie sie zu 100% selber bezahlen. Ich bin nicht bereit, mit meinen Steuergeldern auch nur einen Franken an dieses völig unsinnige Projekt beizusteuern. Die Neat ist schon teuer genug. Am Anfang sprach man noch von 15 Milliarden und jetzt redet Leuenburger, dieser Halbschuh, schon von 20 Mia. Und mit der Porta Alpina werde's garantiert mehr!

50 Mio. damit ein paar Bündner Bauern schneller zu ihrem kleinen Seitental mit ein paar Einwohner kommen? Damit eine Handvoll Touristen schneller zum unbedeutenden Möchtegern-Skigebiet Sedrun-Disentis gelangen? Und für dass riskiert man die Leistungsfähigkeit der Neat? Es schon ein Skandal, dass man 20 Mio in ein paar nicht benötigte Wartehallen investiert hat, bevor man entschieden hat, ob das Projekt überhaupt gebaut wird! Ich pfeif auf eine neue Sehenswürdigkeit.

1. Das Projekt Porta Alpina muss dort landen, wo es hingehört, in den Papierkübel!

2. Der Bund hat bereits rund 8 Mio für die Wartehallen beigesteuert. Dieses Geld muss der Kt. Graubünden zurückzahlen.

Hans Kottmann aus Merenschwand

hkottmann@gmx.ch

 
Monday, 06-08-07 01:16
Eine geniale Idee, die nicht am typisch schweizerischen Kleinmut scheitern darf. Was sind denn schon 50 Mio. Franken im Verhältnis zu den Gesamtkosten des Tunnels? Die Porta Alpina wäre Weltweit etwas einmaliges, wie beispielsweise der Eiffelturm in Paris (der war wahrscheinlich als er erbaut wurde, nicht gleich rentabel, aber wie viele Leute gehen wegen ihm nach Paris und geben dort ihr Geld aus?) oder die Freiheitsstatue in New York. Übrigens, ich wollte vor zwei Wochen zur Freiheitsstatue - einen halben Kilometer lang war die Menschenschlange, die mit dem Schiff hin wollte, ich hab's dann bleiben lassen. Wenn die Schweizer es schaffen, das Projekt zu realisieren und geschickt zu vermarkten, werden wir auch hier Menschenschlangen haben. Wo sonst kann man 800 Meter Lift fahren und in der schönen Alpenwelt wieder aussteigen? Ich sage nur eines - nicht aufgeben und dran bleiben.

Balthasar Dr. Hug aus Basel

balthasarhug@gmx.ch

 
Monday, 06-08-07 01:08
Die Porta Alpina ist eine zukunftsweisende Idee. Sie ist phantastisch, weil sie die Berge noch näher bringt, eine Sehenswürdigkeit sein wird und für die Oberalpregion den Anschluss an die Agglomerationen Innerschweiz, Tessin, Zürich und Basel ermöglichen wird. Diese Vision unterstütze ich vollumfänglich.

Markus Kaiser aus Luzern

markuskaiser@hispeed.ch

 
Thursday, 26-07-07 14:43
Mit grossem Bedauern habe ich diese Woche der Presse entnehmen müssen, dass die Realisierung der Porta Alpina in Sedrun auf der Kippe steht, angeblich mit geringen Chancen auf eine Rettung des Projektes. Dieser Entscheid ist nicht ganz nachvollziehbar, zumal doch die Basis der erforderlichen Infrastruktur bereits zum grossen Teil bestehen würde.
Was sind schlussendlich schon die paar Millionen zusätzliche Investitionen im Zusammenhang mit den enormen Kosten des Gesamtprojektes von mehreren Milliarden Franken. Da streitet man sich in der Politik wegen unvorhergesehenen Mehrausgaben, was zwar durchaus richtig ist, scheut aber gleichzeitig diese minimalen Zusatzkosten für ein Jahrhundertbauwerk. Der Tunnel sei zum Durchfahren und nicht zum Halten bestimmt. Da muss eben mit einem Zusatzgeleise dafür gesorgt werden, dass der internationale Personen- und Güterverkehr nicht gestört wird.
Unsere Schweizer Demokratie sucht oft den Kompromiss. Man will den Fünfer und das Weggli. Und hier verzichtet man aufs Mal auf eines der beiden. Ich frage mich, wo der Mut bleibt, unsere moderne Schweiz um eine Attraktion reicher zu machen. Dieses Projekt wäre hervorragend dazu geschaffen, die intakte Alpenwelt über eine modernste Technik zu kombinieren. Ich bin überzeugt, dass schlussendlich alle Parteien gewinnen würden. Und zwar nicht nur auf der finanziellen Ebene, sondern auch auf der gesellschaftlichen: Einerseits die mittelfristig von der Abwanderung bedrohte Bevölkerung in der Surselva. Andererseits die Politik mit einem Prestigeobjekt, das sich optimal verkaufen und vermarkten liesse. Und Schlussendlich auch die Privatwirtschaft als Betreiberin der NEAT und der Porta Alpina mit attraktiven Zusatzeinnahmen. Nicht zu vergessen sind all diese Investitionen, die in der Surselva bereits geplant sind und umgesetzt werden könnten.
Mit diesem Projekt hätte die Schweiz die einmalige Chance, das weltweit einzigartige Bauwerk des längsten Tunnels mit einer unterirdischen Bahnstation noch zu übertreffen. Dieses Projekt wäre vielleicht vergleichbar mit der längsten Hängebrücke in Dänemark, oder mit dem Meisterwerk der damaligen Stahlbautechnik in Paris, dem Eiffelturm. Interessanterweise hatten die Pariser damals vor, den Turm nach der Weltausstellung abzubrechen. Und wie sieht es heute aus? Paris hätte touristisch nicht denselben Stellenwert ohne diesen Turm. Oder aber, kein Mensch käme nach Zermatt wenn das Matterhorn nicht dort stehen würde. Die Porta Alpina wäre für ein Tourismusland, wie die Schweiz nun mal eines ist, und darauf dürfen wir auch stolz sein, äusserst wichtig.
Dass für die einen eine gewisse Frequenz der Zugstopps im Tunnel gewährleistet sein muss, ist selbstverständlich. Dieses Detail zu lösen sollte aber doch im Gesamtumfang dieses Projektes zu lösen sein. Dass der Erfolg des Projektes zurzeit nicht 100%ig abschätzbar ist, ist ebenfalls verständlich. Weiss man dies aber für die ganze NEAT so genau? Also wo klemmt es? Warum wird ein gewisses Restrisiko nicht eingegangen? Wo liegt der eigentliche Wurm begraben? Hiermit fordere ich sämtliche Verantwortliche dieses Projektes auf, sich zu mehr Mut dazu zu bekennen. Ich bin gerne bereit, Steuergelder für ein solch fantastisches und für die Schweiz äussert prestigeträchtiges Bauwerk zu bezahlen!

Fabian Bearth aus Sumvitg
  Wednesday, 04-07-07 10:15
Jetzt erst recht.
Die Porta alpina hat so viele Ideen gebracht. Einfach dranbleiben. Die Porta alpina ist eine Weltattraktion. Think global.

Rr Arnet aus muri ag

r.arnet@dplanet.ch

 
Saturday, 02-06-07 22:44
Hallo.
Fallstudie A:
Im ungünstigsten Fall wird Disentis/Sedrun so rauskommen wie Sass Fee bezw. Zermatt, viele elektro taxi. Machen viel Verkehr.
Fallstudie B:
Das Projekt wird in 6 Kategorien eingeteilt.
1. Es wird ein technisch hochwertiger A Zug vom Zürcher Flughafen mit halt in Zug, Porta Alpina, Ciasso, Milano Flughafen, eingesetzt. (der HB in Zürich hat seine Kapazität erreicht ). Ein zweiter A Zug mit maximum 5 Haltesetellen wird National eingesetz. Es ist massgebend entscheidend eine Platzreservation zwingend einzuführen um den Personen strom im Zug und Lift verteilen zu können.
2. Der Liftschacht wird für 1.- SFR. an die Bergbahnen Sedrun Verkauft. Schweizerische Turismusförderung (Risiko und Gewinn wird Politisch entkoppelt).
3. Es wird eine Shuttel Bahn (15-20 Personen) Gebaut, die Hauptstationen Sedrun-Disentis- und den Porta Alpina Schacht werden im Kreis oder im Stern angefahren. Die Bahn ist voll elektronisch gesteuert und Wetter unabhänig.
4. Tagestourist, 3 Tage, 7 Tage. Es werden für diese Gruppen Konzepte erarbeitet. Konferenztouristen zb. müssen Thermine einhalten können. Sie Arbeiten oder Lernen und müssen ohne grosse Verzögerung Reisen.
5. Rhb. Die Rhb wird den Öffentlichen Verkehr auf der Verbindungsachse Andermatt- Chur ausbauen. Sie wird ein neues Kontainer System einführen für den Transport von Güter, dass schnell verladen werden kann, und 80% der güter befördert.
6. Die Surselva wird ganz mit einbzogen ins Verkehrskonzept. Im Sommer ist sie von 3 Regionen her ereichbar per Auto.
Mindest Ziele. Einführung eines Reservierung System. Verhinderung von mega Parkhäusern rund um die Surselva (siehe Zermatt). Logistische Lösung des Güter und Persontransport. Produktangebote für mehrfach Zugsfahrer. Das Projekt wird mit dem Zeitplan vorangetrieben und Fixiert. Um Bauprojekte (Gebäude und Verkehr) in einer Zonenplanung nachaltig ausführen zu können.
mfg r.arnet

Roger Arnet aus Muri ag

r.arnet@dplanet.ch

 
Saturday, 02-06-07 21:27
test


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